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8. Podium Festival Mödling

#GLAUBE #LIEBE #HOFFNUNG 

 

Termine:

Freitag 04.06.2021, 17:00 #GLAUBE

Samstag 05.06.2021, 17:00 #LIEBE  

Sonntag 06. Juni 2021, 17:00 #HOFFNUNG

Ort: Konzerthof des Amtshauses Mödling

Adresse: Pfarrgasse 9, 2340 Mödling

 

 

FREIER Eintritt

ermöglicht durch die Stadtgemeinde Mödling

 

Anmeldung unbedingt erforderlich unter:

kultur@moedling.at oder +43 (0) 2236 400

 

Es gelten die aktuellen Corona- Sicherheitsregeln!

 

Konzertprogramme:

1. Konzert - 4.6.2021, 17:00

#GLAUBE

Zum Stream:

https://vimeo.com/event/1049199

 

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)

Streichquartett a-moll op.132, Nr. 15 (1825)

 

3. Satz, Canzona di ringraziamento. Molto adagio 

„Heiliger Dankgesang eines Genesenen an die Gottheit, in der lydischen Tonart

 

Franz Schubert (1797 - 1828)

Streichquintett C-Dur D 956 op. posth. 163 (1828)

 

1. Allegro ma non troppo

2. Adagio

3. Scherzo. Presto – Trio. Andante sostenuto

4. Allegretto – più allegro – più presto

 

Musiker*innen

Jennifer Lippl, Alexej Barer - Violinen

Nora Romanoff-Schwarzberg - Viola

Ivan Turkalj, Florian Eggner - Celli

„Neue Kraft fühlend; mit innigster Empfindung“ -

sind Spielanweisungen aus Beethovens spätem Quartett-Satz mit dem persönlichen, bedeutungsvollen Titel. Versöhnliches und andächtiges erklingt im Wechsel mit lebensfrohem - es ist Musik als Ausdruck eines neuen Beginns, nach Überwindung einer mühseligen Zeit. Obwohl er selbst kein Kirchgänger war richtet Beethoven von innerem Glauben bewegt den Dank für seine Genesung an „die Gottheit“.

Wenige Jahre später, nach Beethovens und kurz vor dem eigenen Tod schrieb Schubert sein legendäres Streichquintett, das - seinem elenden gesundheitlichen Zustand zum Trotz - vor Glückseligkeit nur so überquillt. Es gibt kaum ein Werk das die Spielfreude der Musiker*innen mehr anregt als dieses. Zur Eröffnung des 8. PODIUM festival Mödling erklingt unsterbliche Musik als Symbol für den Glauben an bessere Zeiten und erfüllt mit Dankbarkeit für die langersehnte Wiederbegegnung!

 

 

 2. Konzert - 05.06.2021, 17:00

#LIEBE

Zum Stream:

https://vimeo.com/558515671

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)

Quintett A-Dur für Klarinette, zwei Violinen, Viola und Violoncello, KV 581

 

1. Allegro

2. Larghetto

3. Menuetto – Trio I -/Trio II

4. Allegretto con variazioni

 

Bryan Benner (1985)

Songs von und mit Bryan Benner,

Arrangements von Christoph Zimper

 

Musiker*innen

Oliver Pastor, Dalina Ugarte - Violinen 

Nora Romanoff-Schwarzberg - Viola

Marilies Guschlbauer - Cello

Christoph Zimper - Klarinette

Bryan Benner - Komposition, Gitarre und Gesang

Liebe hat alles mit dem Gefühl von Verbundenheit zu tun und ist somit auch das ehrlichste und innigste das man mit Musik zum Ausdruck bringen kann - oft besser als mit Worten.

Mozarts Klarinettenquintett ist ein Spätwerk und eine der schönsten musikalischen Freudesgaben der Musikgeschichte. Es ist zu gleichen Teilen für die ausführenden Musiker*innen wie für die Zuhörer*innen ein immer gern gespielter und gehörter Schatz.

Gemeinsam mit dem Sänger und Songschreiber Bryan Benner wird das Quintett zu einem Programm im liebevollen Austausch verflochten - abwechselnd zwischen vertrauten Klängen und persönlichen Liedern und dank Arrangements des Klarinettisten und Komponisten Christoph Zimper auch gemeinsam!

 

 

3. Konzert - Sonntag 06.06.2021, 17:00

#HOFFNUNG

Zum Stream:

https://vimeo.com/558516289

Osvaldo Gilijov (1960)

„Tenebrae“ II für Streichquartett

 

Johannes Brahms (1833 - 1897)

Quintett G-Dur für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello, op. 111

 

1. Allegro non troppo, ma con brio

2. Adagio

3. Allegretto

4. Allegro assai

 

Musiker*innen

“Auner Quartett“

Daniel Auner, Barbara de Menezes Galante Auner - Violinen

Nikita Gerkusov - Viola

Konstantin Zelenin - Cello

 

Nora Romanoff-Schwarzberg - Viola

Die Dunkelheit - „Tenebrae II“ des argentinischen Komponisten Osvaldo Golijov ist seine Relfexion über den Weltschmerz, eine andächtige Meditation. Es ist ein von Schönheit erfülltes Stück das wie ein trostbringendes Gebet wirken möchte. 

Mit dem op. 111 wollte Brahms nach fast 40 produktiven Jahren sein kompositorisches Schaffen für beendet erklären. Ohne damit zu rechnen das danach noch viele geniale Werke - wie das Klarinettenquintett -  folgen würden, ist dieses Streichquintett ein überbordendes Meisterwerk das nie der Wehmut verfällt sondern von Anbeginn und bis zum Schluss Hoffnung ausstrahlt.

Schmerz und Hoffnung - in Verbindung stehen die beiden Stücke für die Widersprüchlichkeit unserer Zeit. Aus der Dunkelheit ins Licht - eine Annerkennung von Gegensätzen und ein musikalisches Fest der Lebensfreude zum Abschluss des PODIUM festivals Mödling 2021!

Das 8. Podium Festival Mödling dankt seinen Fördergebern:

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